Montag, 22. Juni 2009

Nach einem Schwimmerchen im Hotelpool geht es weiter auf Achse. Wir fahrem durch Nevada (Reno liegt in Nevada). Insgesamt schaffen wir um die 320 Meilen, was so 515 km sind. Tagesziel ist Ely.

Die meiste Zeit fahren wir entlang dem Highway 50, der einsamsten Strasse in Amerika ('the loneliest road in america'), wie es auf Werbetafeln, T-Shirts und anderen Accessoires heisst.


Die Einsamkeit des Highway 50


Die 50 fuehrt auch am Ponyexpress entlang
http://www.ponyexpressnevada.com/


Und tatsechich, es gibt nur kleine Ortschaften hin und wieder und somit auch sehr wenige Tankstellen, was wir dann auch mal zu spueren bekommen mit einer aufleuchtenden Tankanzeige 25 Meilen vor der naechtgelegenen Tankstelle. Da stellt sich natuerlich die Frage, wie gross ist eigentlich unser Tank und wie viel Sprit verbraucht das Auto und das mal nicht mit Litern gerechnet sondern mit Gallonen (gut, die Umrechung von Gallonen in Litern ist noch die einfachste Aufgabe). Was bleibt uns schon uebrig ausser hoffen und bangen und moeglichst verbrauchsarm zu fahren... Warum muss es dann aufeinmal auch noch bergauf gehen. Gut, es hat am Ende irgendwie gereicht und seit diesem Tag an tanke ich auch einen halbvollen Tank auf, wenn es auf der Strassenkarte irgendwie nach einer laengeren Strecke ausschaut.


Ab und zu mal sieht man mal wieder Zivilisation

Ansonsten lieben wir die Landschaft, die wir auf der heutigen Strecke zu bestaunen haben. Immer wieder werden wir mit anderen Eindruecken besegnet, es geht von einem Tal ins naechste. Was fuer ein verdammt grosses Land und wie verdammt duenn besiedelt es doch in einigen Staaten ist. Das sollte ich natuerlich von Australien her schon kennen, aber vielleicht liegt es daran, dass ich in Australien noch nicht solche langen Strecken - tagelang - gefahren bin...


Weite Taeler

Auch in Ely gibt es Spielcasinos, aber nicht in so einem Uebermass wie in Reno. Ausserdem in Ely gibt es einen Mexikaner bei dem wir uns satt essen (und bei dem das Koerbchen mit frischgebackenen Nachos immer aufegfuellt wird...). Pappsatt geht es ins Bett.


Western Hospitality in Ely

Tagesroute im Ueberblick:

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Sonntag, 21. Juni 2009

Wir holen unser Leihauto. Leider alles etwas teurer geworden als gedacht :( Wenn wir nicht gerade eine Einwegmiete gebraucht haetten, waeren wir besser davon gekommen. Das aergerliche an Leihautomieten in den USA ist, dass der zitierte Preis nie der ist, denn man am Ende auch bekommt, da noch tausend andere Gebuehren hinuzkommen und auch noch die Kosten fuer Versicherung. Die normale Tagesrate hat keinerlei Versicherung miteingschlossen, dass ist andersals bei uns wo man eine Basisversicherung hat und noch zusaetzlich den Selbstbehalt druecken kann. Wir entscheiden uns fuer ein Basisprogramm, der Schaeden an unserem und am Unfallgegner Auto abdeckt. Man koennte noch Pannenservice mitdazunehmen, Personenschaden, etc.

Also Automodell bekommen wir nicht den gewuenschten economy Wagen sondern einen midsize Gelaendewagen (Jeep Patriot), der sich als ganz schoener Benzinschlucker entpuppt. Wie gut, dass das Benzin hier nicht so wahnsinnig teuer ist (wobei es fuer die Amis wohl schon sehr teuer ist). Die Gallone kostet (je nach Staat) um die 2,70 bis 3 Dollar.


Unser Gefaehrt

Dann also Fahrspass auf kalifornischen Highways. Sehr gewoehnungsbeduerftig finde ich die Auffahrten auf den Highway. Man hat nicht wirklich Zeit zu beschleunigen und schon endet die Spur in der Fahrbahn... Der Fahrbahnzustand ist auch unter allen Erwartungen - kein Wunder, dass soviele zerplatzte Reifenteile herumfliegen. Ich koennte jetzt noch ueber die Bezahlstation fuer Brueckennutzung schreiben, aber was wuerde es aendern...


Ab hier macht die Fahrt mehr Spass - die Gegend um den See Taho

Wir fahren also und fahren und fahren vorbei an Sacramento und idyllsiche Gegend um den Lake Tahoe. Unser Tagesziel ist Reno, wo wir am abend eintrudeln. Es blinkt ueberall ganz kunterbunt, denn Reno hat einige Casinos aufzubieten. Auch das Hotel in dem wir unterkommen hat ein integriertes Casino. Welch eine seltsame Art des Vergnuegens, ich werde es wohl nie nachvollziehen koennen.


Unser Glitzerpalast fuer eine Nacht

Wir fragen uns natuerlich wie man hier leben kann. Gibt es denn neben dem ganzen Casino schnickschnack noch eine normale 'Wohn- und Lebwelt'?
Ja, es scheint sie wohl zu geben zumindest finden wir schonmal ein laessiges vegetarisches Restaurant, dass auf eine Szene hinweist, die fernab von der Casinowelt existiert und einen gesunden Gegenpol bildet.

Sattgegessen, vor allem nach dem wir uns noch einen Nachtisch im ´Chocolate´ angegeloeffelt haben, geht es in unser glitzerndes Eldoroado Hotel.

Unsere Tagesroute im Ueberblick:

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Samstag, 20. Juni 2009

Mit Markus und Jonas (Pam muss leider arbeiten) geht es zur Weinprobe ins Nappa Valley. Wir schauen uns 3 Hoefe an und konsummieren auch ein paar Flaesch'chen.

Zum Wohl!


Weingut im Nappa Valley

Freitag, 19. Juni 2009

Wir erforschen nochmal SF unter anderem auch die leckeren Burritos, die uns die Energie zum laufen, laufen, laufen liefern. Vor allem zum Berg hoch und runter laufen. Ja, ja, die Strassen von SF haben es schon in sich.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Mit Jonas und seiner Freundin Mia und mit unserer Tour Guide Pam geht es nach San Francisco. Wir fahren im Nebel ueber die Golden Gate Bridge und sehen spaeter von den Crisst Fields aus, wie der Nebel sich verzieht.


Nebel in SF


Jonas schiebt seine Freundin durch die Gegend, Pam's Rucksack bleibt leer!

Mittwoch, 17. Juni 2009

Zusammenpacken und Rucksack heben fallen heute besonders schwer mit soviel beanspruchter Arm und Handmuskulatur. Wir muessen also zurueck nach Lihue zum Flughafen, der Hawaii Aufenthalt ist schon wieder vorbei ...


Wir sagen Adieu zu unserer Unterkunft in Kileau

Die Zeit war insgesamt Ausreichend um die Insel zu entdecken, 4 Tage im Sueden und 4 Tage im Norden zu verbringen war auch eine sehr gute Idee. Natuerlich haette man noch laenger auf Kaua'i verbringen koennen, besonders in der ersten Ferienwohnung, die alles hatte was man sich wuenschen kann!

Der 5 Stunden Flug an diesem Tag bringt uns nach San Francisco, wo wir von Pam abeholt werden! Es gibt noch einen Schlummertrunk (Frankenwein) und der kleine Jonas will gerne auch noch ne runde mitfeiern (anstatt im Bettchen zu ruhen).


Adieu Kaua'i

Dienstag, 16. Juni 2009

Der Wecker klingelt um 5.15 in der fruehe, schnell was fruehstuecken, ab ins Auto nach Hanalei. Dort muessen wir um 6 sein, zum Check-In zu unserer Kayak Tour. 17 Meilen Kayaking an der Na Pali Kueste!

Zu erstmal heisst es Taschen umpacken, wir befuellen unseren wasserdichten Seesack und eine Tasche mit Wechselklamotten fuer die Ankunft. Dann werden wir zu unserem Startpunkt transportiert, wo wir gegen 8 ins Meer stechen. Und ab dann heisst es Paddeln, paddeln, paddeln bis die arme abfallen ;)


Die letzten Instruktionen...

Ab und zu mal halten wir an um die Arme etwas auszuruhen und unser Tourguide ermuntert uns ins Wasser zu springen um die Muskeln etwas zu lockern, ich glaube das war ein sehr hilfreicher Tip!



Ausser paddeln, paddeln, paddeln, bestaunen wir die wunderschoene Na Pali Kueste, wir erforschen Hoehlen und staerken uns mit Muesliriegel!

Nach 3/4 der Strecke machen wir eine Mittagspause. 2 Stunden ausruehen. Ein Tip vom guide: Wandert doch mal zu dem "lomi lomi Wasserfall" (das bedeutet Massage). Das machen wir dann auch. Mal wieder eine klasse Idee, eiskalt und massierend prallt das Wasser auf die Schultern und arme. Das hilft dann auch die lezten 2 Stunden durchzuhalten.


Lomi Lomi Wasserfall

Gegen 16.30 sind wir am Endpunkt angelangt. Alle Arme sind noch dran, der Rest der Kraft wird dann beim Kayak den Bergrauftragen abverlangt.


Ankunft - jetzt nur noch das Boot zum Haenger tragen...

Nach einer kleinen Dusche geht es auf die Heimfahrt, die nochmals 1.5 Stunden dauert, es gibt keine direkte Strasse, wir muessen so ziemlich einmal die Insel umrunden. Gegen 20 uhr sind wir wieder in Hanalei. Wir sind total muede und ich merke meine schweren Arme bzw mehr die Handgelenke. Wie soll ich bloss meine Tasche am naechsten morgen packen???


Die Urkunde