Donnerstag, 01. April 2010

Wenn man Kayaks direkt vor der Nase sizten hat, dann muss man die auch nutzen!

Auf der anderen Seite des "Sounds" liegt irgendwo ein Schiffswrack. Das wollen wir uns Erpaddeln!


Schiffswrack


Vom Winde zerzaust

Mittagspause an einem netten kleinen Strand an einem Scenic reserve. Naja, mittagessen ist es nicht wirklich - wir machen Cookietime Pause - die besten cookies der Welt :)

Bevor wir zurueckpaddeln laufen wir boch den 15 minuetigen Rundwanderweg durch das Scenic Reserve. Abenterlich schaut es aus, viele umgefallene Baeume etc. Sehr beruhigend zu Wissen, dass es keine giftigen Tiere hier NZ gibt!



Am Ende des Rundwanderweges kommen wir wieder am Strand heraus, doch an einer voellig anderen Stelle! Wir koennen unsere Sachen sehen, aber es gibt keinen direkten Weg zu unserem Strandabschnitt - ausser Schimmen (lieber nicht mit einer Kamera in der Hand) - also Laufen wir den 15 minuten "Rundwanderweg" wieder zurueck! Toll! Wie kann man sowas Rundwanderweg nennen?! Vielleicht bei Ebbe moeglich...

Wieder zurueck am Ausgangspunkt. Hier auf dem Bild sieht man in der Ferne einen weiteren sandigen Abschnitt, da sind wir nach 1 Runde herausgekommen - uener die Felder und durch das Gebuesch fuehrte kein Weg. Sehr verwirrend!

Mittwoch, 31. Merz 2010

Am naechsten Tag starten wir zu einer kleinen Erkundungstour per Kayak!



Gefolgt von einer Runde Schwimmen! Dem Martin ist dies ein wenig zu kalt, aber hey, wir haben doch ein super Platz zum Aufwaermen!


Abkuehlen


Aufwaermen

Am Nachmittag geht es zu Fuss auf Erkundungstour, zumindest ein bisschen:



Und danach wieder Kraefte sammeln in der Haengematte:



Was ein Leben!

Dienstag, 30. Maerz 2010

Von Renwick nach Havelock ist es ein Katzensprung - in der 470 Einwohner Stadt stocken wir erstmal unsere Essensvorraete auf und starten ins Kurvenfahrvergnuegen! Denn die naechsten 85km geht es extrem kurvig zu, wir brauchen ueber 2.5 Stunden dafuer! An schnell fahren ist gar nicht zu denken, denn hinter der einen oder anderen Kurve lauert Gefahr, wie zB ein riesiger Schaaftransporter, der gleichmal beide Spuren einnimmt. Bremsen und ab ins Gruene (zumindest so etwas). denn der Transporter faert einfach weiter auf uns zu. Wahrcsheinlich fuer uns viel dramatischer als fuer den Laster... Man was ein Schreck. Die naechsten Kurven fahre ich noch langsamer. Unterwegs sehen wir auch das Postauto. Wir fragen uns wie oft der wohl die Strecke faehrt - wie wir spaeter herausfinden - taeglich von Mo - Fr - von Nelson bis tief in die Fjorde hinein! Wahnsinn!

Bin ich froh als wir unsere Unterkunft erreichen. Zwischendurch habe ich schonmal unsere Entscheidung angezweifelt eine Herberge so weit entfernt - und so tief im Fjord zu waehlen. Man kann hier deutlich einfacher anreisen, entweder mit dem Wassertaxi oder mit dem Wassflugzeug! Aber preislich geshen einfach zu teuer... Die 3 Naechte die wir hier bleiben, die brauche ich mindestens um mich vom Kurvenfarhen zu erholen!


Kurz hinter Havelock - ein Blick auf die Fjorde


Und ein Blick auf Havelock


Zwischenstop nach 1 Stunde Kurvenfahren

Aber die Unterkunft - die Hopewell Lodge in den Kenepuru Sounds - laesst alle Zweifel vergessen! Eine Oase der Entspannung und Freundlichkeit!


Blick vom Balkon

Und wo lesst es sich besser erholen als im 40 Grad warmen Pool:




Die Strecke im Ueberblick:

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Montag, 29. Maerz 2010

Unser Roadtrip geht los! Das Tagesendziel haben wir schon vor ein paar Wochen gewaehlt: Renwick - in der naehe von Blenheim. Unser Ausgangspunkt um in die Marlborogh Sounds zu starten und um ein wenig Wein probieren zu koennen!

Aber erstmal heisst es fahren, fahren, fahren. Ca 320 km bis zum Ziel. Wir halten mal hier, mal da, um uns mit Kaffee und anderen koestlichkeiten zu staerken. In Kaikoura haetten wir durchaus gerne laemger gestoppt, aber wir halten uns heran - wir wollen ja gerne noch zur Weinprobe in Renwick!


Kaikoura besticht mit Bergen und Meer


Kaffeepause in Kekerengu


Weinanbaugebiet in Marlborough

In Renwick angekommen, beziehen wir schnell unser Quartier. Eigentlich wollten wir uns Fahrraeder leihen und die Weingueter der Umgebung abklappern, aber da es schon etwas spaeter am Nachmittag ist, waehlen wir die Variante mit dem Auto (und naetuerlich kommt die Autofahrerin mal wieder zu kurz beim Weinprobieren)!


Huia - hier gibt es ganz guten Gewuerztraminer (hier sagt man einfach nur "Gewuerz")


Shopping

Und das erste Flaesch'chen trinken wir noch am Abend... :)

Die Strecke im Ueberblick:

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Sonntag, 28. Maerz 2010

Mit John (Martin's Vater) und seiner Frau Margret, die in 2 Wochen ihren 90. Geburtstag feiert, machen wir einen Sonntagsausflug! Wir fahren nach Little River wo eine unserer lieblings Kunstgallerie ist. Gleich angeschlossen gibt es ein nettes Cafe, ideal fuer einen Lunchstop. Ueber Lyttelton und Sumner geht es mit zahlrecihen Stopps zurueck nach Christchurch.

Die Strecke im Ueberblick:

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An die kuehlen Temperaturen muessen wir uns noch gewhoehnen - 15 Grad mit suedlichen (kalten) Winden - aber fuer unsere Weiterreise am Montag schaut es gut aus, 20 Grad sollen es in Blenheim sein ... In der Gegend werden wir eine Nacht verbringen und hoffentlich ein paar Weingueter besuchen. angeblich kann man das per Rad machen... so der Plan!


Martin & John in Birdlings flat


Lyttelton Harbor


Flanieren in Sumner - Margret, John und Martin

Samstag, 27. Maerz 2010

Mit einer kleinen Verspaetung landeten wir in der vergangenen nacht in Christchurch. Unser Flieger hatte eine Stunde Verspaetung - konnte aber dank starken westwind noch ein wenig Zeit gutmachen. Gegen Mitternacht beziehen wir unser Quartier in Martin's Elternhaus.

Fuer 10 Uhr haben wir ein Leihauto bestellt, dass in der City abzuholen ist- bei der Gelegenheit schlappen wir noch ein wenig durch die City, das Arts Centre (wo sich Martin mit Bratwurst und ich mich mit Brezel staerke - echt lecker) und den botanischen Garten. Und natuerlich Buecherlaeden... ;)

Von Neuseeland Ostern 2010

Hier gibt's Mittagessen


Martin im Bratwursthimmel


Auch ich werde fuendig


Ein fauler Tag, wir nehmen uns Zeit richtig "anzukommen"

Mittwoch, 24. Maerz 2010

Da hat doch jemand einfach den Baum vor unserem Haus umgefahren!!!

Martin ruft mich auf der Arbeit an und teilt mir mit, dass er gerade nach Hause gekommen ist und der Baum mitten auf dem Gehweg liegt. Zum Glueck habe ich auf der anderen Strassenseite geparkt, sonst waere wohl das Auto hin...

Hmm, aber wieso kippt so ein Baum ploetzlich um?

Martin organisiert jemand vom City Council, der sich das mal anschauen soll (und natuerlich den Baum entfernen soll). Der schaut sich das in Ruhe an und spottet Einkerbungen, die wohl von einem sehr hohen Fahrzeug stammen muessen (sie sind am oberen Teil des Baumstamms). Seltsam ist, dass einige Aeste abgesaegt sind, irgendjemand - Nachbar/Taeter - hatte wohl ne Saege dabei (um das Fahrzeug zu befreien??)

Zufaelligerweise sind heute Leute (studis) in das Haus nebenan gezogen - die bestimmt mit einem Umzugstruck gekommen sind... Martin spricht sie drauf an, aber der Typ weiss von nichts und meint nur "sieh, mein Auto hat keine Schramme"

Wir wuerden ja gerne nochmal ein Wort mit denen Reden, denn immerhin waren sie den ganzen Tag anwesend und muessen es wohl mitbekommen haben, wenn jemand einen Baum umfaehrt (und der Baum umfaellt). Sehr nett und helle scheinen die neuen Nachbarn nicht zu sein, hmmm vielleicht lassen wir das Gespraech lieber sein, man will ja nicht in Streitigkeiten geraten. Vor allem nicht, wenn man in den naechsten in den Urlaub faehrt und das Haus und Auto unbeaufsichtigt sind...

Hier ein paar Bilder von dem Baum-unfall:

Von Sommer 2009/10



Hier wurde gesaegt


Die Stelle wo der Baum getroffen wurde