Samstag, 08. November 2008

Der arme Martin musste heute arbeiten :(

So habe ich das Bett alleine in den morgen Stunden genossen und mich dann im Haushalt nuetzlich gemacht bis die Laufwut kam und ich mal wieder um den Princesspark gerannt bin (in guter alter Manier: zweimal).

Dann war es auch schon Zeit zu einem kleinen Shoppingbummel mit Sonja. Wir haben naemlich noch Einkaufsguthaben bei einem Shop auf Sydney Road bei dem wir uns vor ein paar Wochen mal Dirndl gekauft haben und am nachsten Tag 'umgetauscht' haben .... Lalala, nicht die feine australische Art, aber schwamm drueber.

Bei diesem Shoppingtrip war es auch an der Reihe mal den neuen Aldi Store in Sydney Road zu besuchen, der am Donnertstag eroeffnet hat. Super praktisch endlich ein Supermarkt in der naehe, der eine ueberschaubare groesse hat! Coles und Safeway, die in einem nahgelegenen Shoppingcomplex untergerbacht sind, sind einfach fuer einen schnellen einkauf ungeeignet: einfach zu riesig!

Am Abend war ich mit Martin noch auf der Verlobungsparty (Drinks) von einem Basketballkollegen... Ich habe dann gleich mal meine Unkenntnis gezegit (von solchen Sitten) und habe gefragt wo sein Verklobungsring ist. Anscheinend hat Mann sowas nicht....

Auf dem Weg von und nach Richmond, wo die drinks stattfanden, gab es dann noch an allen Ecken modische Speaktakel. Wegen den Pferderennen, die bis zu diesem Samstagstatfanden, lief die halbe statt in Kleid, Hut und Stoeckelschuhen herum (sehr schraege Modelle waren da unterwegs) und die Maenner waren in Anzuege gegkleidet. Alle natuerlich am oberen Promillerand und nicht faehig geradeaus zu laufen... Naja, es muessen ja nur die Pferde laufen ...

Freitag, 07. November 2008

Freaky Freitag, unter diese Kategorie ist zumindest dieser Freitag gefallen. Freaky in dem Sinn, wie anstrengend manche Unterhaltungen sein koennen. Also eigentlich wollte ichnur meine Sitzverhaeltnisse verbessern am Arbeitsplatz, in dem ich meinen Monitor etwas hoeher stelle. So begab ich mich mit einer Kollegin auf Suche nach einem kleinen Tischchen oder Telefonbuechern. Leider fanden wir nichts was herrenlos herumstand ausser einer Dockingstation fuer den Laptop, die man auch gleichseitig als Monitortisch verwenden kann. Das ganze Stand unbenutzt bei einer anderen Kollegin auf dem Rollcontainer. Also hin zu ihr und nett gefragt ob das denn ueber ist und ob ich das verwenden kann. "Ja, fuer was ich das denn braeuchte..." fragte sie. Ich erklaerte dann meine Absicht das ganze als Monitortisch zu verwenden fuer eine gesuendere Sitzposition. "Ja, nein, das geht auf keinen Fall. Denn das Teil haette ja einen Zweck, naemlich eine Dockingstation. Das koennte man nicht einfach fuer was anderes nehmen. Ich sollte doch was suchen was fuer den Zweck der Monitorerhoehung gedacht ist..." . Aeeehhhhhmmmmmmm, ok, also wie ist die denn drauf?

Ich versuchte dann dem benoetigten Geraet einen Sinn zu schaffen, in dem ich Anbot das Teil als Dockingstation zu nutzen und meine Dockingstation (die man nicht gleichzeitig als Tisch verwenden kann), zurueckzugeben. "Nee, das geht nicht, denn ausserdem braucht man das fuer Gaeste...". Mir blieb ja fest die Spucke weg bei der verbohrtheit. Auch auf einen Vorschlag, das Teil nur kurz auszuleihen und zurueckzugeben, wenn ich eine Alternative gefunden habe, ging sie nicht drauf ein. "Nein, zweckentrfremden geht nicht...". Dann hat sich ihr Kollge eingeschaltet und sie darauf aufmerksam gemacht, dass die eigentliche Dockinstation fehlt. Muss irgendjemand entnommen haben, und dass das ganze somit keine Dockingstation ist. "Also je wenn das so ist, kann ich das natuerlich haben..."

Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!


War ich froh, als ich dann endlich in das Wochenende starten konnte!!!

Dienstag, 04. November 2008

Nachdem Martin dann endlich die Promi-Klatschzeitung durchgelesen hat, konnten wir weiterfahren. Obwohl eigentlich waeren wir da gerne noch ein paar Tage geblieben...



Zum Fruehstuecken hatten wir uns am Vorabend ja schon gegen das nahe gelegene Oertchen Sussex Inlet entschieden, die Stadtplanung & Strassenfuerhung in diesem Ort hat uns gar nicht zugesagt. So fuhren wir erstmal ein Stueck mit leeren Magen und entschieden uns dann fuer Shoalhaven Heads als Fruehstuecksort. Einfach mal so nach Lage und Groesse herausgesucht. Leider gabe es in dem Ort keine wirkliche Fruehstueckslokalitaet ausser einem kleinen General Store mit Selbstbedien-Kaffeemaschine und einer typisch australischen weissbrot - Suessbabsch Baeckerei. Martin schien es zu gefallen, denn es gabe irgendein Rosinen-Zucker-Weissbrot Berg, der ihn an seine Kindheit erinnert hat...



Dann weiter Richtung Sydney. Dessen Vororte wir gegen 1 Uhr mittags erreicht haben. Bis wir uns in das Zentrum durchgeschlagen haben war es 2 und noch ne 3/4 Std spaeter haebn wir die die Autoverleihstation gefunden. Irgendwie hatte ich mir was falsches eingepraegt... NAch einem Anruf bei Hertz wussten wir dann die Adresse, aber leider hatten wir nicht wirklich eine Ahnung wie wir dahin kommen, natuerlich hatten wir keinen Stadtplan (eigentlich hatte ich beim Abholen das Autos nach einem Lageplan gefragt, aber Sydney war vergriffen).

Danach ging es zu Fuss zum Bahnhof um unser Gepaeck einzuschliessen, unser Rueckflug nach Melbourne war erst spaeter am Abend. Dann in den Bus zum Darling Habour und auf die Faehre nach Manly um Meli & Eli zu besuchen!



Mit den beiden ging es in ein kleines verstecktes Kaffee, die Leckere Schokowaffeln im Angebot haben :)

Gegen 6 wieder auf die Faehre zurueck nach Darling Habour um schnell noch Juergen und Karin zu treffen, die vor wenigen Wochen erst nach Sydney gezogen sind. In den 'Rocks' haben wir uns ein Bierchen gegoennt und schon ziemlich bald mussten wir leider aufbrechen, denn unser Gepaeck musste bis 8 abgeholt werden. Das haben wir gerade so auf den letzten Druecker geschafft, denn es brach zufaelligerweise gerade eine Taxiknappheit aus. Weil die Sydney'er ja auch Melbourne Cup Day feiern muessen, war die ganze Stadt auf den Beinen...

Der Flieger ging 21.45 und so waren wir kurz vor Mitternacht erst wieder daheim in der Wilson St.

Was wundervolle 4 Tage das doch waren. Zu schade, dass der naechste Tag ein Arbeitstag ist :( Zum Glueck nicht mehr allzu lang bis zum Wochenende....

Die Tagesstrecke mit dem Auto:

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Montag, 03. November 2008

Fruehstueck wird am Meer zu sich genommen. Zum Schwimmen ist es uns ein wenig zu frisch, so gehen wir nur etwas Fussbaden und geniessen die Zweisamkeit. Eine nette Frau, die Lehrerin in diesem Ort ist und begeisterte Einwohnerin, bietet uns fotografische Hilfe an und so haben wir ein Bild mit uns beiden drauf:



Wir fahren die Ostkuest in noerdlicher Richtung entlang, ab und zu fuerht die Strecke vom Meer weg, durch gruene huegelige Landschaft.

In Mogo einem etwas selstamen Kaff kurz vor Batesman Bay habe ich dieses Schild eingfangen. Koestlich (von den Nuessen kann ich nichts berichten, da ich keine gekauft habe :)


Als Tagesendziel suchen wir uns einen wunderschoen abgelegenen Spot aus: Swanhaven am Swan Lake. Wir mieten eine kleine Huette ein paar Meter vom See entfernt und ein paar Gehminuten vom Meer gelegen.


Unsere Huette


Swan Lake

Am Meer angekommen, nachdem wir ueber wunderschoene Sandduenen gestampft sind unterhalten wir uns ueber Wale, denn es ist gerade Ende der Walsaison. Und ein paar Minuten spaeter sehen wir etwas in der Ferne, das aus dem Wasser springt und Spritzer verursacht. Wir raetseln herum ob es sich um eine Welle handelt oder doch von einem Tier verursacht wird. Und beim weiteren hinschauen, sehen wir diese noch weitere male und sind uns sicher, dass das ein Wal sein muss. Ich gebe mir Muehe den Wal auf dem Foto einzufangen, aber das ist leichter gesagt als getan. So reicht es 'nur' zu Spritzbilder:


Wal-spritzer

Zurueck geht es ueber die Sandduenen zu unserer Waldherberge... Am Strand war ausser uns kein Mensch. Einsamkeit pur!


Ueber die 7 Huegel zurueck zur Cottage

Abendessen gibt es im benachbarten Ort Sussex Inlet. Uns wird der BowlingClub empfohlen. Denn gilt es aber erstmal zu finden, bei Dunkelheit. Der Ort ist zwar nicht riesig, aber dafuer gibt es kaum BEshilderung und so irren wir durch das Wohngebiet und finden irgendwann durc zufall den Bowling Club. Die Nachhausefahrt wird um vieles anstrengender, denn wir finden nicht mehr raus aus dem Ort (keine BEschilderung und jede Strasse sieht gleich aus). Dazu gibt es noch Nebelschwaden...
Irgednwann schaffen wir es doch uns heraus-zu-verirren. Wir beschliessen, dass wir diese Strapazen am naehcsten morgen nicht mehr haben wollen und somit woanders nach Fruehstueckoptionen suchen werden!

Die Tagesstrecke:

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Sonntag, 02. November 2008

Zum Fruehstueck gab es Eierspeisen mit Gechichten vom Herbergsvater. Ja, vor 40 Jahren war Auswandern noch was anderes!

Gegen 9 sind wir wieder 'on the road' und wir steuern auf den Kosciuszko Nationalpark zu. Kaum angekommen sind wir total von der munteren Vogelwelt begeister, stellen das Auto an der naechst besten Gelegenheit ab und lauschen der Vogelvielfalt.



Weiter geht es durch den Park bis zu dem beliebten Wintersportort Thredbo. Hier stellen wir das Auto mal wieder ab und schauen uns um. Irgednwie ist uns nach wandern zu mute. Wir entscheiden uns fuer die Variante mit Seilbahn hoch, ober herumlaufen und dann zu Fuss runter.

Oben angekommen sind wir froh, dass wir was langaermliges abgezogen haben, denn es weht ein ganz schoen kaltes Lueftchen. Und fuer ein paar Meter geht es sogar durch Schnee:


Wir laufen bis zum Mt. Kosciuszko Lookout. Und das in der Mitte ist der hoechste Berg von Australien (2228m):


Wieder unten angekommen machen wir uns auf den Weg nach ... Ja, das muessen wir erst ausdiskutieren, wo es eigentlich hingeht. Eigentlich ist ja Canberra geplant... Und am Ende haben wir uns doch lieber fuer was anderens entschieden, der Gedanke an diesem Abend noch ans Meer zu faren, war zu verlockend! Und so fahren wir nach Tathra. Und da es durch oede trockene Landschaft ab Cooma ging und es schon ein ganz langer Tag war, musste man sich durch herumalbern bei Laune halten:



Unsere Tagesroute im Ueberblick:

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Samstag, 1. November 2008

Eigentlich war der Plan ja 'Frueh' die Stadt zu verlassen, aber wer hat schon Lust auf Hetze am Wochenende und so haben wir es gemuetlich angehen lassen und gegen 11 waren wir dann 'on the road'!

Erste Station war Euroa. Einfach mal irgendwo anhalten und umschauen. Zufaellig ist es halt Euroa geworden, das liegt ca 150 km nord-oestlich von Melbourne. Und was soll ich sagen, ich war total begeistert von dem kleinen Ort! Nicht nur weil dort gerade Woll-Wochen waren und es Festaktivitaeten gab, wie wir wohl gerade verpasst haben und man beim Abbauen war, nein, es fuehlte sich einfach total relaxt an und ich habe erstmal gemerkt wie gestresst ich eigentlich bin. Das it mir so im Alltag gar nicht aufgefallen. Also inbegriff fuer eine Freiheitsgefuehl ist fuer mich nun der Ort Euroa. Vielleicht ziehen wir da ja mal hin, fuer so ein Jaehrchen oder so ...

Martin vor einem Festzelt-Truck

Dann ging es weiter und zwar noch fuer eine Weile den Hume Highway entlang bis es ab Wangaratta auf die Great Alpine Route ging. Die war gleich mal viel mehr 'scenic' und fuerht u.a an unserem Lunchstop Ort namens Beechworth vorbei! Und unser Mittagessen inspiriert mich zum kauf von Vinaigrette mit Rhababer und Rotebeete / Radieschen. Das macht sich echt super auf dem Salat!


Martin mit Einkaeufen

Auf dem weiteren Weg geht es scneic weiter und es kommt sogar ein wenig Action auf, als uns ein Rind auf der Fahrbahn entgegenkommt. Der Farmer war ein Glueck nicht weit weg!

Nach ca 415 gefahrenen Kilometern sind wir am Tagesziel angekommen: Corryong. Und zufaellig landen wir in einem Bed & Breakfast, das von einem ex-Hamburger Betrieben wird (der vor 40 Jahren ausgewandert ist). In Corryong haben wir noch Ziet fuer einen Abendspaziergang und wir finden einen netten Spot zum Sonnenuntergang schauen. Danach geht es noch in den Pub, von dem wir nicht wirklich begeistert waren. Eigentlich wollten wir Rugby schauen "NZ gegen Aussies", aber der neue Besitzer vom Pub hatte keinen blassen Schimmer wie man Fernsehkanaele wechselt und so mussten wir uns mit Hunde und Trabrennen berieseln lassen. Ultraspannend!


Sonnenuntergang in Corryong



Unsere Tagesroute:


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Freitag, 31. Oktober 2008

Auf diesen Tag habe ich mich schon die ganze Woche gefreut: Freitag. Und zwar nicht nur letzter Arbeitstag vor dem Wochenende, nein, letzter Arbeitstag vor einem langen Wochenende! Am Dienstag ist Melbourne Cup also Pferderennen (eigentich ist das die ganze Woche ueber) und somit hat Melbourne frei!

Ausserdem habe ich an diesem Tag noch etwas soziales verbracht, denn ich habe einen Kuchen fuer einen guten Zweck gebacken. Es hiess 'Bake or Donate' fuer einen Helloween Morning Tea bei dem alle Erloese an die einen ANZ Mitarbeiter gehen, der vor einiger Zeit einen Radunfall hatte und nun im Rollstuhl sitzt. Das Geld wird zB dafuer verwendet, die Wohung Rollstuhlfreundlich zu machen.

So habe ich eine Erdbeercharlotte gebacken und die kam gut an. Als ich den Kuchen im 28. Stock abgegeben habe, kam ein Typ vorbei und meinte doch gleich "also, wenn ich jetzt nicht verheiratet waere..." Den Kommentar habe ich dann gleich mal dem Martin weitergeleitet!!!

Und irgendwann war der Arbeitstag rum und ich konnte mich auf dem Weg zum Autoverleih machen. Denn wir haben vor am naechsten Tag in der frueh auf einen 4 tage Roadtrip zu gehen. Mein Lieblingsverleih ist derzeit Hertz, da geht alles super schnell und ohne allzuviel Papierkram und die Preise sind auch top. Im Gegensatz zur Konkurrenz verlangen sie auch keine Relocation Gebuehr fuer Einwegmieten. Das macht schonmal ueber 100 Dollar aus! Und auch diesmal werde ich nicht enttaeuscht, wir werden eine klasse upgegradet und bekommen einen niegel-nagel-neuen Toyota Camry mit gerademal 2 km auf dem Tacho.

Zuhause angekommen geht es gleich weiter, denn wir testen mal wieder Restaurants mit den anderen (Sonjas und Tim). Fuer 7 haben wir einen Tisch beim Balinesen bestellt. Mein einziges Problem, es ist 10 vor 7 und Martin ist noch nicht daheim und an sein handy geht er auch nicht ran! Er wird doch nicht...? Doch er hat es vergessen und dabei hat er doch den Tisch gebucht! Immerhin ist er 5 vor 7 daheim und zum Glueck haben wir ein Auto zur Hand fuer eine schnelle Fahrt nach West Melbourne zu Warung Agus.

Das Essen war sehr sehr lecker. Alles sehr suesslich angehaucht. Fuer manchen war der 'Black Rice Pudding' ein etwas zu suesses Dessert... Ich fand es perfekt!

Natuerlich waren die Traeume dann besonders suess :)